Mastering Index Color Separation in Screen Printing: Tips and Techniques

Die Index-Farbseparation ist eine von vielen Farbseparationsmethoden, die hauptsächlich im Siebdruck zum Einsatz kommt. Sie wird als Ersatz für die CMYK-Farbseparation verwendet - eine kostengünstige, aber etwas veraltete Methode. Je nach Zweck wird CMYK nach und nach durch Index- oder simulierte Prozessfarbseparation ersetzt, hauptsächlich weil diese Verfahren die Verwendung von mehr als nur 4 Farben ermöglichen. Durch die Verwendung mehrerer Farben können komplexere Farbmuster auf Kleidungsstücke übertragen werden, wodurch die Drucke blickdichter und schärfer erscheinen. Das hat jedoch seine guten und schlechten Seiten und kann nicht für alle Arten von Grafiken verwendet werden. Aber das Wichtigste zuerst…

Was ist die Index-Farbseparation?

Die Index-Farbseparation ist ein Prozess, bei dem komplexe Designs in wenige Farben zerlegt werden, nicht unbedingt Cyan, Magenta, Yellow und Black. Theoretisch ist die Anzahl der Farben nur durch die Anzahl der verfügbaren Druckköpfe an der Maschine begrenzt. Was dieses Verfahren von der simulierten Prozessfarbseparation unterscheidet, ist die Verwendung von Bitmaps anstelle von Halbtönen. Die Index-Farbseparation wandelt das Bild in ein Diffusionsdither um, d.h. in ein computergeneriertes stochastisches Raster, das die Punkte näherbringt oder weiter auseinander verschiebt, um ein pseudozufälliges quadratisches Muster zu erzeugen, das im Allgemeinen als Pixel bezeichnet wird. Es ist einfacher, die Farbe mit der Indexfarbseparation abzubilden. Die Ausdrucke sind hell und kontrastreich und lassen sich sowohl auf hellen als auch auf dunklen Shirts gleichermaßen gut drucken! Die gute Nachricht ist auch, dass Sie Pantone verwenden können! Es ist einer der größten Vorteile dieser Separationstechnik. Sie lässt die Farben undurchsichtig erscheinen und hinterlässt scharfe Kanten auf dem Endprodukt.

Dithering

Ohne das Dithering ist der Banding-Effekt sichtbar – das Problem ungenauer Farbdarstellung in Computergrafiken. In einigen Fällen besteht die Gefahr, dass es zu abrupten Übergängen zwischen den Tönen derselben Farbe kommt. Beispielsweise kann sich die Darstellung natürlicher Farbverläufe wie Sonnenuntergänge, Morgendämmerungen oder klarer blauer Himmel in kleinen sichtbaren Streifen auf dem Computerbildschirm zeigen. Farbtöne gehen nie glatt ineinander über, und aufgrund der mit einem Verlust behafteten Komprimierung geschieht die Übertragung auf die begrenzte Farbpalette mit einem sichtbaren Fehler. Bei einigen Separationen wird dieser Fehler nicht einmal sichtbar, da sich die Farben nicht bei allen Projekten überlappen; bei einigen müssen bloß mehr Farben verwendet werden. Das Wichtigste ist, den Übergang für das menschliche Auge unsichtbar zu machen. Je mehr Farben verwendet werden, desto besser sieht das Ergebnis aus. Zum Beispiel, ein 12-Index-Farbbild sieht doppelt so glatt aus wie ein 6-Index-Farbbild. Diffusions-Dithering fügt ein Rauschen hinzu, das aus der Ferne als zarte Unschärfe wahrgenommen wird, womit das Problem gelöst wird.

Bitmap

Bitmap eliminiert fast vollständig das häufige Moiré-Muster-Problem, ein Wellenformmuster, das durch Interferenzen zwischen dem Halbton-Punktwinkel und dem Rastergitter verursacht wird. Es entsteht ein Muster, das aus gleich großen, aneinandergereihten quadratischen Punkten unterschiedlicher Farbe besteht. Da sich Punkte auf einer Bitmap nie überlappen, wird diese Technik häufig verwendet, um scharfe Kanten darzustellen.

Nachteile der Index-Farbseparation

Es ist schwierig, jede Art von Farbverlauf oder Schattierung in eine Bitmap zu transkribieren, ohne die richtige Auflösung einzustellen. Die Auflösung ist in diesem Fall nur die Größe der „Bits“ der sogenannten Bitmap. Bei der Auflösung geht es darum, wie viele Raster - in unserem Fall aneinandergrenzenden Quadrate - in eine Zoll lange Linie passen. 135 - 155 Pixel/Zoll ist die Standardauflösung für die meisten Index-Separationsdrucke. Kurz gesagt, je höher die Auflösung, desto detaillierter kann das Bild sein. Vieles hängt auch vom Siebgewebe ab. Eine feinere Maschengröße ermöglicht präzisere Grafiken, aber die alleinstehenden Punkte können immer noch sichtbar sein. Deshalb raten wir von dieser Methode der Farbseparation ab, wenn wir zu viele Details haben. Vor allem, wenn es in einem Projekt viele transzendente Farben gibt. Ein weiterer Nachteil ist, dass diese Methode länger dauert. Photoshop kann automatisch einen Ausgangspunkt für die Separation bilden, aber es ist leider nicht so intelligent und erfordert einen Eingriff des menschlichen Auges und möglicherweise auch eine manuelle Bearbeitung. Sie können keine „Graustufen“-Anpassungen wie die Tonwertkurve bei den endgültigen Separationen vornehmen. Sie bekommen das, was rauskommt, und wenn Ihnen das Ergebnis nicht gefällt, müssen Sie einen Schritt zurückgehen, die Farben neu auswählen und das Projekt erneut separieren. Aber Sie müssen keine Angst haben, dass das Bild wie getupft aussieht. In Fällen wie oben können wir immer noch eine andere Methode der Farbseparation verwenden - wie die simulierte Prozessfarbseparation, um Halbtöne zu verwenden. Sie können hier darüber lesen..

Siebdruck

Der Tintenauftrag ist etwas anders, wenn Sie die Index-Farbseparation verwenden. Wenn Sie eine niedrigere Maschenweite verwenden, können Sie einen höheren Punktzuwachs erzielen, sodass der Druck so aussieht, als ob Halbtöne verwendet wurden, aber die Farben bleiben sehr scharf. Normalerweise ist es eine Separationsmethode, die einen Nass-in-Nass-Druck erfordert. Der Grund für das Nass-in-Nass-Drucken besteht darin, dass die Punkte sich zu einem kontinuierlichen Ton vermischen, ähnlich wie bei einem Foto.

Zusammenfassung

Diese Art der Separation wird empfohlen, wenn das Bild scharfe Kanten hat, wie bei Texten, Logos, geometrischen Formen. Gerade wenn es nicht so viele Farbübergänge gibt, lassen sich auch komplexe Muster effektvoll drucken. Es macht die Drucke lebendig und scharf, was mit anderen Techniken schwieriger zu erreichen ist.

index vs simulated process 1

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